Projects Abroad – Physiotherapie im Ausland

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Interview mit Caprice Twumasi Ankrah

Kurzinfo Caprice Twumasi Ankrah

Caprice Twumasi Ankrah ist Büroleiterin von Projects Abroad. Sie stellt die Institution, die Freiwilligenarbeit und Praktika im Ausland vermittelt, vor. Auch der Einsatz in der Physiotherapie im Ausland wird angeboten.

Das Interview

PHYSIOtalk: Projects Abroad vermittelt Freiwilligenarbeit und Praktika im Ausland. Mögen Sie die Institution kurz vorstellen?

Caprice Twumasi Ankrah: Mit Projects Abroad können Freiwillige in 26 Zielländern auf der ganzen Welt an interessanten Projekten teilnehmen. Neben Physiotherapie bieten wir weitere Einsatzmöglichkeiten in vielen spannenden Bereichen, darunter Sozialarbeit, Naturschutz, Journalismus, Archäologie uvm. Für jeden ist also etwas dabei. Das Hauptaugenmerk der Programme liegt dabei stets auf dem kulturellen Austausch zwischen unseren Freiwilligen und der Bevölkerung vor Ort.

“Anmeldungen sind kurzfristig möglich und vor allem setzen wir von unseren Freiwilligen keine spezifischen Vorkenntnisse voraus.”

PHYSIOtalk: Gibt es eine Altersbeschränkung?

Caprice Twumasi Ankrah: Jeder über 16 Jahre kann bei uns teilnehmen. Jüngere Leute nutzen oft die Zeit nach dem Schulabschluss, um im Ausland Erfahrungen zu sammeln, die für ihre zukünftige Ausbildung oder für das Studium von Vorteil sein können. Wir beobachten aber auch, dass viele Berufstätige eine Auszeit nehmen, um sich persönlich weiterzuentwickeln. Hinzu kommen immer mehr Vorruheständler und Senioren, die es ins Ausland lockt.

PHYSIOtalk: Was ist das Besondere an Ihrer Institution?

Caprice Twumasi Ankrah: Im Gegensatz zu anderen Anbietern von Freiwilligenarbeit verläuft die Anmeldung bei uns ganz unbürokratisch, d.h. die Freiwilligen können die Dauer und den Ort ihres Aufenthaltes frei wählen, es gibt keine Altersbeschränkung, Anmeldungen sind kurzfristig möglich und vor allem setzen wir von unseren Freiwilligen keine spezifischen Vorkenntnisse voraus. In den Zielländern arbeiten unsere Mitarbeiter Hand in Hand mit den Freiwilligen und sind rund um die Uhr für sie zu erreichen. Sollte ein Freiwilliger bereits Erfahrungen haben oder gar hauptberuflich auf dem Gebiet arbeiten, z. B. in der Physiotherapie, ist das natürlich ein klarer Vorteil.

“Das Hauptaugenmerk der Programme liegt dabei stets auf dem kulturellen Austausch zwischen unseren Freiwilligen und der Bevölkerung vor Ort.”

PHYSIOtalk: Wie ist Ihre Erfahrung speziell mit Physiotherapeuten?

Caprice Twumasi Ankrah: Bei Projects Abroad gibt es 2 verschiedene Einsatzmöglichkeiten: Die Teilnahme an unserem regulärem Programm, welches sich auch an Freiwillige richtet, die noch im Studium oder der Ausbildung sind, bzw. keine Vorkenntnisse in einem bestimmten Feld haben oder die Teilnahme an unserem Programm für ausgebildete Freiwillige. Hier arbeiten wir auch mit ausgebildeten Physiotherapeuten: http://www.projects-abroad.de/warum-mit-uns/freiwillig-mit-berufsausbildung/.

In einigen unserer Projektländer ist das Berufsbild Physiotherapeut noch nicht sehr verbreitet, das bedeutet, dass ausgebildete Freiwillige sehr gut ihr Wissen und ihre Vorkenntnisse einbringen können. In den anderen Ländern profitieren die Freiwilligen natürlich ebenfalls vom Austausch mit den einheimischen Kollegen.

PHYSIOtalk: Welche Zielländer sind für die Physiotherapeuten interessant und warum?

Caprice Twumasi Ankrah: Das hängt ganz von den Wünschen unserer Freiwilligen ab. Wer zum Beispiel mit behinderten Kindern arbeiten möchte, kann mit uns in vielen asiatischen Ländern an Projekten teilnehmen, aber auch in Togo, Marokko und Rumänien. Wer eher ein allgemeines Praktikum sucht, kann auf einer physiotherapeutischen Station in einem Krankenhaus arbeiten, beispielsweise in Mexiko oder in der Mongolei. Hinzu kommen persönliche Vorlieben hinsichtlich des Klimas, der Sprache, der Umgebung (eher urban oder ländlich) uvm.

PHYSIOtalk: Welchen Rat geben Sie Physiotherapeuten auf den Weg, die ins Ausland gehen?

Caprice Twumasi Ankrah: Den Freiwilligen muss vorab bewusst sein, dass sie teils großen kulturellen Unterschieden ausgesetzt sein werden. In vielen Zielländern wird mit Krankheiten ganz anders umgegangen als beispielsweise in Deutschland. Oft haben die Patienten keine Krankenversicherung, eine Behandlung gilt demnach nicht selten als Luxus. An diese Umstände gewöhnen sich die Freiwilligen aber meist schnell.

PHYSIOtalk: Wie kann man Sie erreichen?

Caprice Twumasi Ankrah: Wer mehr über unsere Projekte erfahren möchte oder unentschlossen ist, wohin es gehen soll, erreicht uns in unserem Live-Chat auf www.projects-abroad.de, per Telefon unter 0049 30 23457223, per E-Mail an info@projects-abroad.de oder über unsere sozialen Kanäle.

PHYSIOtalk sagt DANKE für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute!

Ihr Team von PHYSIOtalk.de




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