Praxis mit “wise action“-Ansatz

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Interview mit Helga Mattes-Endreß & Oliver Endress

Kurzinfo Oliver Endress & Helga Mattes-Endreß

Heute interviewen wir die Praxis Endreß Physiotherapie und Training in Schriesheim. Die Praxis eröffnete in Jahr 2008 und ist seit Herbst 2016 in das Ärzte und Therapeutenhaus DAS DOK:TOR umgezogen. Die Praxis hat ihren Schwerpunkt in der Behandlung und Prävention von  neuromuskuloskeletalen  Beschwerden und Dysfunktionen. In dieser Praxis scheint besonders gut das einheitliche Grundkonzept zu funktionieren. Das haben wir zum Anlass genommen nachzufragen.

Das Interview

PHYSIOtalk: Guten Tag, Frau Mattes- Endreß., Guten Herr Endress.
Danke, dass Sie uns für uns ein Interview zur Verfügung stehen. Mögen Sie sich und Ihre Praxis kurz vorstellen?

Helga Mattes-Endreß: Mein Name ist Helga Mattes-Endreß und ich bin seit 1997 Physiotherapeutin Ich bin Manualtherapeutin und zertifizierte CRAFTA Therapeutin, und meine Spezialgebiete sind Kopf-, Kiefer und Nackenbeschwerden. Unsere Praxis befindet sich im DOK:TOR, einem Ärzte und Therapeutenhaus in Schriesheim, in der Nähe von Heidelberg.

Oliver Endress: Ich bin OMT-DVMT und habe besonders Interesse an der Behandlung von chronischen Schmerzen, Sportverletzungen und Skoliosen.
Wir sind ein Team von 10 Therapeuten und haben alle eine Weiterbildung im Maitland Konzept, zusätzlich haben wir noch zwei spezialisierte Kindertherapeutinnen.
Innerhalb des Teams haben wir vom IMTA Teacher Candidate, OMT Therapeuten, Level 3 bis hin zu Level 1 alle Stages des Maitland Konzeptes. Unser Ziel ist alle Mitarbeiterinnen auf mindestens Level 3 weiter zu fördern und dazu parallel Spezialgebiete oder Schwerpunkte in einem oder mehreren Bereichen zu entwickeln.
Für uns und unsere Mitarbeiter bedeutet dass einen einfacher Austausch über eine Behandlung oder ein gemeinsames Clinical Reasoning schnell und unkompliziert möglich ist. Aus unserer Sicht ist somit eine optimale Förderung und Weiterentwicklung der Praxis und unserer Mitarbeiter möglich.

PHYSIOtalk: Das klingt schon nach einer Maitland-Praxis. Kann man das so sagen?

Oliver Endress: Maitland Praxis würden wir es nicht nennen, da unser physiotherapeutisches Handeln und Denken immer einem „wise action“ Ansatz beinhalten sollte. Wise action bedeutet, das aktuell beste aus der Wissenschaft, das beste für den Patient und das bestmöglichste auf individueller Therapeutenebene.
Das Maitland Konzept bildet eher das Fundament unserer Praxis und unsere Mauern bleiben durchlässig, wie Geoff Maitland die Brickwall beschrieben hat, für alle anderen physiotherapeutischen Techniken , Methoden und Weiterentwicklungen innerhalb der Physiotherapie.

PHYSIOtalk: Was sind die Stärken des Teams?

Oliver Endress: Wir haben unser Team befragt und die Antworten dazu haben uns sehr gefreut, da diese sich mit unseren Zielen decken.
Hier eine kleine Auswahl von Zitaten:

Mir ist es bei einem Therapeutenwechsel möglich, jede Maitland betreffende Dokumentation eines Kollegen korrekt zu lesen und die dahinterstehenden Gedankengänge zu verstehen. Man kann sich, falls nötig, schnell und präzise mit einem Kollegen austauschen. Verfolgt man als Kollegen gleiche Ziele/Vorgehensweisen, besteht schon ein grundlegender Zusammenhalt innerhalb des gesamten Teams.

Vorteile sind meiner Meinung nach das übereinstimmende Grundverständnis eines Patientenproblems sowie die einheitliche Dokumentation „ man spricht die gleiche Sprache und kann präzise miteinander kommunizieren,und ich kann in kürze und für alle verständliche Vorschläge zur weiteren Behandlung geben.

Helga Mattes-Endreß: In unserem Team können erfahrene Therapeuten bei Bedarf Kollegen beraten, helfen oder auch eine Differentialdiagnose stellen. Auch können schwierige Untersuchungs oder Behandlungstechniken gemeinsam wiederholt werden. Für unsere Praxis bedeutet dass ein schneller Austausch über eine Behandlung oder ein gemeinsames Clinical Reasoning schnell und unkompliziert möglich ist, und somit die Kommunikation im Team deutlich effektiver geworden ist.

PHYSIOtalk: Was genau sind dadurch die Vorteile des Patienten/der Patientin, die zu Ihnen kommen?

Helga Mattes-Endreß: Auch hier haben wir das Team befragt, eine Antwort gefällt uns besonders gut:
„Der Patient profitiert von einer standardisierten Untersuchung/Behandlung. Je standardisierter ein Ablauf ist, desto qualitativ hochwertiger und effektiver kann die Behandlung sein. Falls es zu einem Therapeutenwechsel durch Urlaub oder Fortbildung kommt, können wir direkt am Hauptproblem weiterarbeiten , den Screeningprozeß weiter führen, bewährte Behandlungstechniken einsetzen und dann ggf. wieder an den Haupttherapeuten weitergeben. Auch eine Supervision oder ein gemeinsames Clinical Reasoning über einen Patienten sind einfach umsetzbar und profitieren tun wir alle- Patient und Therapeut.

PHYSIOtalk: Bieten Sie darüber hinaus noch mehr an dem Praxis Standort an?

Helga Mattes-Endreß: Unsere Praxis bietet alle trainingstherapeutischen Möglichkeiten ,zertifizierte Präventionskurse und Gruppenangebote an. Einen weiteren Schwerpunkt unserer Arbeit sehen wir in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit allen Berufsgruppen im und außerhalb des DOK:TOR. Gemeinsames Screening, Besprechungen und interaktive Projekte mit Kollegen und anderen Berufsgruppen machen uns besonders Spaß und stellen uns alle, die im DOK:TOR arbeiten, ständig vor neue Herausforderungen. Im Haus haben wir mit FIHH einen Partner gefunden, der in unseren großen Seminarräumen Fortbildungen auf hohem Niveau anbietet. Besonders freuen uns die interdisziplinären Fortbildungen wie u.a. CRAFTA, PNF und die Manuelle Therapie nach dem Maitland-Konzept, die mehreren Berufsgruppen offen stehen.

PHYSIOtalk: Warum sollte ein Patient oder ein Kursteilnehmer zu Ihnen kommen?

Helga Mattes-Endreß: Unsere Patienten profitieren von kurzen Wegen im Haus – und dessen günstiger Lage: DAS DOK:TOR liegt im Herzen der Stadt, unweit des historischen Heidelberger Tores. Und nicht nur die Ärzte und Therapeuten bemühen sich um ihr leibliches Wohl, sondern auch Familie Ferrario mit ihrem italienschen Café im DOK:TOR.
Ein Besuch im DOK:TOR , gerne auch mit einer Hospitation , steht Interessenten immer offen.

PHYSIOtalk: Wo sehen Sie die physiotherapeutische Weiterbildung in 5 Jahren?

Oliver Endress: Ich wünsche mir mehr patientenzentrierte interdisziplinäre Weiterbildungen und parallel dazu eine weitere Spezialisierung innerhalb der Physiotherapie, die sowohl klinisch als auch wissenschaftlich arbeitenden Therapeuten fördert und weiterentwickelt. Wir brauchen beides um in Zukunft handlungsfähig zu bleiben.
Wir hoffen natürlich noch, dass wir dass mit FIHH ,bei uns im DOK:TOR erleben.

PHYSIOtalk: Abschließend die Frage, wo genau sich ein Interessent über Ihre Kurse und die Praxis informieren darf?

Sehr gern auf fihh.de. Anmeldungen und Informationen erhalten Sie dort.
Über den Kursort informieren Sie sich auf unserer Internetseite: dasdoktor.de

PHYSIOtalk PHYSIOtalk sagt DANKE für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute!
Ihr Team von PHYSIOtalk.de




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