Bewertungsportal für Physios – Teil 3

Physiotherapeutische Übung

Fachbeitrag von Kajo Lang

Wer früh sät, erntet satt

Um der häufigen Kritik gegenüber üblichen Bewertungsportalen zu begegnen, erarbeiteten Physiotherapeuten und Kollegen und Kolleginnen aus anderen therapeutischen Berufen einen umfassenden Fragenkatalog. Die Gruppe hatte sich zwei Ziele gesetzt: Zum einen sollte ihre Arbeit fair beurteilt werden. Das zweite Ziel lautete: Anerkennung der therapeutischen Berufsstände. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Folge 3WikiSoma

Panem et circenses – Brot und Spiele, das wussten schon die Römer, waren notwendig, um ein Volk bei Laune zu halten. Doch die römischen Spiele hatten es in sich. Daumen rauf oder runter entschieden über Leben und Tod.

Eineinhalb Jahrtausende später wurde Marie-Antoinette, Gemahlin des französischen Königs Ludwig XVI, der folgende Satz über die hungernde Bevölkerung von Paris zum Verhängnis: “Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen.” Sie starb auf dem Schafott.

Richard Nixon unterlag im Wahlkampf dem späteren Präsidenten John F. Kennedy wegen seines dunklen Bartwuchses, der im Schwarz-Weiß-Fernsehen vor Schweiß glänzte.

Immer schon gab es Bewertungen. Bewertungen gehören zu uns. Ebenso Abscheu, Schönheit, Faszination. Wir sind täglich davon umgeben, und wir selbst entscheiden oft in Sekundenschnelle, was wir als gut oder schlecht empfinden.

Die Bewertungen im heutigen Internet sind somit keine Neuerungen. Was sich geändert hat, ist die Technik, die Reichweite der Verbreitung und die Geschwindigkeit. Eine Meinung, eine Äußerung, ein Foto können sich rasend schnell über die gesamte Welt verteilen.

Technik ist nicht aufhaltbar
Um aber eine vernünftige, sprich faire Beurteilung zu erlangen, braucht es Professionalität. Nicht jedes Bewertungsportal ist als gut zu bewerten. Es gibt inzwischen wahre Sümpfe, die von Fehlbeurteilungen, Fake-News bis hin zu Verleumdungen nur so strotzen. Es ist also kein Wunder, dass manche sich erst gar nicht bewerten lassen wollen.
Tatsächlich verfügt im Bereich der therapeutischen und heilenden Berufe nicht einmal die Hälfte der Praxen über eine Internetseite. Lediglich knapp 40 Prozent machen ihre Email-Adresse öffentlich – sofern sie überhaupt eine haben.

Diese Zurückhaltung, sich die Augen zuzuhalten und zu sagen, ich bin nicht da, erinnerte Carsten S. an die Spiele seiner Kinder. „Man kann nicht nicht da sein“, sagte er. Letzten Endes, so folgerte er weiter, sei die Verweigerung vor der Zukunft, die ja längst gegenwärtig ist, der Beginn vom Ende selbst. „Zahlen“, so der Physiotherapeut, „lügen nicht.“

Laut „Deutschem Ärzteblatt“ orientiert sich inzwischen jeder 3. Patient auf medizinischen Portalen. Bei jüngeren Patienten bis unter 50 Jahren sind es über 60 Prozent – Tendenz stark steigend.

Daraus folgt – niemand wird das Internet abschaffen können. Es gehört wie Handy, Streaming oder Flat Rate längst zu unserem Alltag. Andersherum gefragt, wer würde auf sein Auto verzichten wollen, um wieder auf Eseln zu reiten?

Vorsorge in die Zukunft
Die oftmalige Verweigerung moderner Aspekte zieht sich durch die Menschheitsgeschichte hindurch wie ein Bandwurm. Geholfen hat es nie. Niemand braucht heutzutage Gaslicht oder Erdlöcher zur Kühlung. Wer schlau für die Zukunft plant, nutzt die Gegenwart so wie sie ist.

Manche Therapeuten scheuen Kosten für die Eigendarstellung. Ihr häufigstes Argument lautet: Meine Praxis ist voll. Das klingt nach dem Bauer, dessen Scheune voll ist, weshalb er glaubt, im nächsten Jahr kein Getreide mehr anbauen zu müssen.

Die Realität zeigt, dass derjenige auf Dauer gut lebt, der in guten Zeiten vorsorgt. Denn wenn die Praxen voll sind, ist gerade dies das Argument, seine Patienten zu bitten, beste Beurteilungen zu posten. Wer früh sät, erntet satt.

Dazu kommt, dass es mit wikiSoma zum ersten Mal ein Portal gibt, dessen Kriterien von Berufskollegen entworfen wurde. Das müssen andere Berufsstände erst einmal nachmachen!

Damit verbunden ist die Glaubwürdigkeit von wikiSoma. Hier wird genauestens geprüft, wer was von sich gibt. Im Zweifelsfall – etwa bei Beleidigungen – werden nicht nur die betroffenen Therapeuten informiert, sondern auch die Polizei.

Immer geht es wikiSoma um das Selbstverständlichste: Seriosität.

Aufwertung der Physiotherapie
Insofern kann wikiSoma erheblich zum Quantensprung in die moderne, allerdings längst vorhandene Welt sein – die des gläsernen Therapeuten. Klar, kann das schlecht enden. Wer will schon, dass einem der Daumen herunter gezeigt wird? Aber andererseits, wer sich versteckt, wird ohnehin gefunden. Ist es da nicht besser, seine Zukunft selbst zu bestimmen?

Die Kollegen und Kolleginnen, die sich aus ihrer jeweiligen Berufsperspektive als Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Masseure, Osteopathen, Logopäden und anderen Bereichen zusammensetzten, hatten neben Fairness und Seriosität eines als Leitidee: die Aufwertung ihres Berufsstandes. Dies war der Hauptgrund, warum Carsten S. an den Journalisten Kajo Lang herantrat und ihn bat, sich dieses Projekts anzunehmen.

Geworden ist daraus das erste umfassende Such- und Findportal für alle Therapeuten. Noch dazu kommt es übersichtlich und in moderner Gestaltung daher. Das Bewertungssystem gleicht dem Numerus-Clausus-Prinzip zur Vergabe von Hochschulplätzen. Eine ständige Redaktion sorgt für Transparenz. Preislich gehört wikiSoma zum Günstigen, was es in Deutschland gibt.

Darum schauen Sie sich in Ruhe um, surfen Sie auf www.wikiSoma.de und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Denn schon allein hierdurch nehmen Sie Platz am reich gedeckten Tisch der Zukunft.




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